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xxSalzburger Almsommer: So nah liegt das Paradies
Geschrieben von WeiPe am Donnerstag, 12. April 2007
Aktuelle News der Redaktion
Eine Almwiese an einem lauen Sommertag – das verheißt Ruhe und Entspannung. Weit weg vom Alltagsstress. Ganz für sich. Aber keine Sorge, richtig alleine ist man hier oben trotzdem nie. Denn schließlich befindet man sich auf den insgesamt 1.800 Almen im SalzburgerLand in bester Gesellschaft – umgeben von rund 67.000 Kühen, 2.800 Pferden, 15.800 Schafen und 1.000 Ziegen.

Und sie sind es auch, die die Zutaten für die Almschmankerl, die man sich in einer der 550 bewirtschafteten Almen schmecken lässt, liefern.


Die Almwirtschaft blickt im SalzburgerLand auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück. Mittlerweile sind die Almen ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der alpinen Landschaft. Über 1.800 landwirtschaftlich genutzte und bewirtschaftete Almen, 550 davon mit der Möglichkeit einzukehren und Produkte von der Alm zu genießen, verteilen sich heute vom Salzkammergut bis zum Nationalpark Hohe Tauern auf das gesamte SalzburgerLand – mehr als in jedem anderen österreichischen Bundesland. Neben ihrer Bedeutung als bergbäuerlich genutztes Land als Futterweide für das Vieh im Sommer, haben die sanften Almwiesen auch einen wichtigen Stellenwert als Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Ganz abgesehen natürlich von dem unvergleichlichen Erholungswert, den hier oben jeder am eigenen Leib spürt.

„Sagenhafte“ Wanderungen im Salzburger Almsommer

So alt wie die Tradition der Almbewirtschaftung, so alt sind auch die Mythen und Sagen, die sich um Riesensteine, märchenhafte Goldbrunnen, in tiefen Höhlen verborgene Schätze und grimmige Wald- und Berggeister ranken, die in der Salzburger Bergwelt ihr Unwesen treiben. In einem Wanderführer mit dem Titel „SalzburgerLand – Sagen und Mythen entdecken auf den Salzburger Almen“ beschreibt die Autorin Gertraud Steiner 34 Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden, die entlang von klassischen Touren und Pfaden Schritt für Schritt ins Reich der Sagen entführen. Nach Rauris, ins Tal der wilden Frauen, zum Tatzlwurm auf der Roßalm oder zum Gletschergeist im Kötschachtal. Neben ausführlichen Tourenbeschreibungen findet sich in diesem Band spannendes historisches Hintergrundwissen, sagenhafte Geschichten und interessante Kulturnotizen, die den Wanderer durch das wanderbare Zauberreich der Salzburger Berge und Almen begleiten.

Auf die Plätze, fertig – rauf auf den Berg!

Hier oben toben sich kleine Bergfexe und Klettermaxe nach Herzenslust aus. Noch dazu begegnet man den vielen Alm-Tieren. Nicht zu vergessen: die Gämsen und Murmeltiere, die munter über die Almwiesen pfeifen. Für Familien mit Kindern ist der Almsommer ideal. Abseits vom Straßenverkehr, kein Stress, dafür viel Platz und viel Natur. Und 80 Prozent der Almen sind in maximal ein bis zwei Stunden erreichbar.

Von Hütte zu Hütte auf Touren kommen

Wandern kann Erholung und Auszeit sein, Wandern kann aber auch ein gemeinsames Erlebnis und ein Riesenspaß sein. Und so variantenreich wie die Intentionen zum Wandern, so unterschiedlich sind auch die Wege und Touren, die durch den Salzburger Almsommer führen. Von Weitwanderwegen wie dem 1.200 km langen Arnoweg bis zu versteckten Trails mit einsamen Bergseen und traumhaften Panoramastrecken und gemütlichen Spazierwegen. Und das alles in der einzigartigen Berglandschaft des SalzburgerLandes, in dem 30 Prozent der Fläche unter Naturschutz stehen.

Der Salzburger Almenweg – 350 km Genuss pur!

Gemütlich von Alm zu Alm geht es auf dem Salzburger Almenweg. 350 km quer durch den schönen Pongau mit über 120 Almen, wo man herzlich empfangen und verköstigt wird. Schöner kann Genusswandern nicht sein. Ab sofort gibt es einen kostenlosen Führer mit einer detaillierten Beschreibung der insgesamt 31 Etappen (Ausgangspunkt, Bodenbeschaffenheit, Gehzeit, Streckenlänge, Schwierigkeitsgrad, Wegbeschreibung, Einkehrmöglichkeiten, Streckenprofil und Besichtigungstipps). Neu ist, dass man ab Sommer 2007 auf www.salzburger-almenweg.at die Etappen des Salzburger Almenweges auch interaktiv „erwandern“ kann. Das heißt, man kann sich von jeder Stelle der Etappe ein Panoramabild ansehen bzw. die Etappe als Video abspielen. Darüber hinaus gibt es von jeder Etappe eine 3D-Ansicht inklusive Luftbild. Und das Extra-Plus: Sämtliche Tourdaten können via Internet auf Outdoor-GPS Navigationsgeräte geladen werden.

Almsommer-Eröffnungsfest im Lammertal: „Von der Gams zur Lederhose“ – und noch viel mehr…

Etwas Besonderes hat sich die Ferienregion Lammertal zum Auftakt des Almsommers einfallen lassen: Unter dem Motto „Von der Gams zur Ledernen“ wird am 17. Juni 2007 in Annaberg der Almsommer mit zahlreichen Programmpunkten eröffnet. An diesem Tag spannt sich der Veranstaltungsbogen von einer „Wanderung durch das Wohnzimmer des Wildes“, die vorbei an Hochsitzen und Wildfütterungs-Plätzen hinauf auf die Almen führt bis hin zur musikalischen Untermalung durch die Lammertaler Alphorn- und Weisenbläser sowie durch andere volksmusikalische Gruppen. Auf den Lammertaler Almen, der Losegg- und der Mahdalm geht’s dann weiter mit Wissenswertem rund um die Lederhose sowie mit einer Lederhosen-Schau – natürlich auch mit jeder Menge Jägerlatein. Bei der „Jagdhornsignal-Millionenshow“ können Profi-Jäger und Laien Wissen und Gehör auf die Probe stellen. Und weil natürlich auch die Waffen ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Jagd sind, kann man sich neben der Präsentation unterschiedlichster Waffen, am Schießstand auch einmal selbst an der Armbrust versuchen.

Aber auch anderswo im SalzburgerLand wird der Almsommer nach allen Regeln der Fest-Kunst zelebriert: Ursprünglich geht es zu den bei den Sonnwendfeiern oder wenn Almauf- und -abtrieb anstehen. Besonders urig ist das Jakobi-Ranggeln auf dem Hundstein bei Maria Alm. Heute sind die einstigen Ringkampfbewerbe zwischen Hüterbuben und Sennern um die Festlegung der Weidegrenze zu einer Art bäuerlichen Brauchtumssports geworden. Dass es nicht nur lustig und laut sein muss, das zeigen die vielen traditionellen Bergmessen.

Qualitätskriterien für Almsommer-Hütten

Hütte ist nicht gleich Hütte. Zertifizierte Almsommer-Hütte müssen besonders strenge Kriterien erfüllen. Erst wenn eine Hütte original und authentisch ist, nur auf nichtöffentlichen Wegen erreichbar ist, Tiere in der Umgebung weiden sowie Hygiene- und Trinkwasservorschriften erfüllt sind und selbst erzeugte regionale Produkte angeboten werden, wird sie in den Kreis der Almsommer-Hütten aufgenommen. Zurzeit gibt es im SalzburgerLand 104 zertifizierte Almsommer-Hütten, die zum Genießen und Verweilen einladen. Vielleicht auch mal über Nacht? Im klassischen Heulager, in rustikalen Stockbetten oder auch in komfortablen Gästezimmern. Auf frisch Verliebte oder Verheiratete wartet sogar eine Hochzeitssuite auf der einsamen Hochalm. Oder wie wär´s mit der eigenen Almhütte auf Zeit? Von rustikal bis romantisch samt Kachelofen und Sauna.

Nähere Infos und Auskünfte:

SalzburgerLand, Postfach 1, A-5300 Hallwang bei Salzburg,

Tel.: +43/662/6688-44, Email: info@salzburgerland.com, http://www.salzburgerland.com bzw. http://www.almsommer.salzburgerland.com



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