Artikel zur Kategorie: REISEN


xxKulinarisch unterwegs rund um den Ritten (REISEN)
Geschrieben von P.Duckwitz am Dienstag, 11. Juli 2017
Thema: Aktuelle News der Redaktion

Südtirol - DolomitenEine Genussreise in Südtirol


Es bimmelt sanft mit klangvollem Ton als schlüge jemand eine Kuhglocke an. Ein betagter aber in bestem Zustand befindlicher Wagen der Rittner Bahn, eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn zwischen den Stationen Klobenstein und Maria Himmelfahrt rollt heran und hält an der Station Oberbozen auf dem Ritten oberhalb der Großstadt Bozen. Erstaunlich, dass hier oben eine Bahn fährt. Aber das ist nunmehr seit 110 Jahren so. Dieses Jubiläum feiert man in diesem Jahr ganz besonders. Denn hier auf 1221 Metern Höhe lag und liegt das Domizil der reichen Bozener, die in heißen Tagen eine Abkühlung suchten aus dem aufgeheizten Kessel der Bozener Innenstadt. Sommerfrische nannten sie es.

Damals, im Gründungsjahr 1907 begann die Bahn noch am Waltherplatz in Bozen und ging den Berg hinauf bis Klobenstein. Das dauerte 88 Minuten. Viel zu lang und zu teuer im Unterhalt, stellte man nach gut 60 Jahren fest und baute eine Seilbahn vom Tal nach Oberbozen. Die Schmalspurbahn aber verkehrt wie anno dazumal noch heute zwischen Oberbozen und Klobenstein.

xxRaus aus Rimini und rein ins Umland (REISEN)
Geschrieben von Journeylist - P. Duckwitz am Mittwoch, 17. Mai 2017
Thema: Aktuelle News der Redaktion Vom Massen-Badeort in die italienische Romagna

Nein, vom Fischen lebt er schon lange nicht mehr, erzählt Romano Rossi, den ich in dem kleinen Ort Censenatico antreffe, etwa 25 Kilometer entfernt von der Touristenmetropole Rimini, die im Sommer vor Reisenden aus ganz Europa überläuft, an deren Stränden die Menschen wie Ölsardinen nebeneinander in der Sonne liegen. In Censenatico ist es jetzt noch beschaulich. Der von Leonardo da Vinci einst geplante Hafen in der Altstadt mit seinen malerisch angeordneten Segelbooten, an den Ufern gesäumt von bunten, typischen Häusern der Emilia Romagna hat etwas vom Charme vergangener Zeiten. In der Hauptsaison steppt in der Hauptstraße auch hier der Touristen-Bär, der dank der zahlreichen Bars in Cafés ein dankbares Umfeld zum Feiern findet.

Und dennoch hat sich der Ort sein ursprüngliches Flair erhalten, man muss nur genau hinschauen. Auch wenn die Fischer am Hafen nur noch als Hobby fischen, mutet es beschaulich an, Ihnen zuzusehen. Die Netze hänge direkt an ihren Hütten und müssen nur ¼ Stunde ins Wasser gehalten werden, um einen Fang zu erhalten. Leben kann man davon aber nicht mehr, das Mittelmeer ist eigentlich reichhaltig, aber seit einigen Jahren bleibt der Fang hier an der Küste dennoch aus. Seit 30 Jahren fischt Romano Rossi und es ist ihm eine wahre Leidenschaft, mit dem Boot hinaus zu fahren, selbst wenn es nur aus Nostalgie ist.

Auf Fellinis Spuren durch Rimini

Rimini ist ein Massen-Tourismusort – denkt man. Die Vorzüge und Nachteile der altbekannten...

xxSlowenien genussvoll erleben zwischen Alpen und Adria (REISEN)
Geschrieben von Philip Duckwitz am Donnerstag, 06. Oktober 2016
Thema: Aktuelle News der Redaktion

SlowenienSlowenien ist ein Land voller Vielfalt, Abwechslung, Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten, die ihres Gleichen suchen zwischen julischen Alpen, Karawanken und der kurzen, aber erlebenswerten Adriaküste. Auf kleinstem Raum auf nur 20.300 Quadratkilometern bietet das kleine Land, das an Österreich, Kroatien und Italien grenzt eine weitgefächerte Palette an Aktivitäten. Urlaub in Slowenien bedeutet eine Reise ins Abenteuerland.


Sanft plätschern die azurblauen Wogen des adriatischen Meeres an die Kaimauer. Im Jachthafen zirpen die Taue der Segelboote im Wind und erzeugen einen urtümlich-maritimen Klang. Ein paar Möwen kreisen bewegt vom lauen Lüftchen über dem Hafen. Das kleine Städtchen Izola aalt sich in der frühherbstlichen, aber keinesfalls kühlen Sommersonne. Das slowenische Istrien in Reinform.

xxVon blauen Wassern und grünen Feen (REISEN)
Geschrieben von PD-Journey am Mittwoch, 27. Juli 2016
Thema: Aktuelle News der Redaktion

oder einer Kreuzfahrt in Jura & Drei-Seen-Land.


Breit rollt sich die blaue Wasseroberfläche über die Landschaft aus und glitzert bis zum Horizont in ihrer unendlich erscheinenden Weite. Das Schiff auf dem Bielersee – dem Lac de Bienne - nimmt laut tutend Fahrt auf Richtung Südwesten. Ich bin angekommen in einer Oase der Ruhe, einem sicheren Hafen der Erholung in Zeiten der Unruhe in Europa. Die Westschweiz, genauer die Region Jura & Drei-Seen-Land – das bernische Seenland - an der Sprachgrenze von Deutsch und Französisch. Der 15 Kilometer lange und 4 Kilometer breite See mit einem Durchmesser von 37 Kilometern ist noch nicht einmal der Größte in dieser Gegend, obschon er mir unendlich erscheint. Denn der Neuenburger See – auch Lac de Neuchátel genannt – weist mit einem Umfang von 38 Kilometern deutlich mehr Seefläche auf. Und nicht zuletzt ist da noch der kleine Murtensee – Lac de Murat – der sich mit 22 Kilometern Fläche hinter seinen großen Brüdern  im Süden versteckt.
Die drei Seen sind miteinander durch Zuflüsse und Kanäle verbunden und lassen sich in einer ausgedehnten Bootsfahrt erleben.
xxWilde Wasser im Ötscher-Reich oder ein Mostbaron im Dindl-Land (REISEN)
Geschrieben von Philip Duckwitz am Montag, 18. Juli 2016
Thema: Aktuelle News der Redaktion Donnernd schießt der Ötscherbach in die Tiefe und reißt scheinbar alles mit sich, was auf seinem Weg liegt. Schwere Äste kreuzen den Lauf des kalten, klaren Bergbachs, der als Nebenlauf der Erlauf auf 1100 Meter Höhe bei der Türndlmauer am Südwesthang des markanten, 1893 Meter hohen Ötscher-Bergs entspringt. Hier im südwestlichen Niederösterreich liegt das Reich des Ötscher, wie die Einheimischen jene wilde, Gegend der nördlichen Kalkalpen nennen. Weithin sichtbar ist der isoliert liegende Ötscher - slawisch „Vaterberg“ - bei schönem Wetter auf eine Distanz von fast 100 Kilometern. Doch auch bei gemäßigtem Wetter, wenn sich der Ötscher in den Wolken versteckt, hat eine Wanderung durch das Ötschertal einen besonderen Reiz.

57 Artikel (12 Seiten, 5 Artikel pro Seite)



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