Artikel zum Thema: Aktuelle News der Redaktion



xxGenussvoll durch das Wallis und die Viamala-Region in Graubünden
Geschrieben von P. Duckwitz am Donnerstag, 30. August 2018
Thema: Aktuelle News der Redaktion Auf den Spuren von Cesar Ritz

Strahlend weiß wie eine stilecht gefaltete Serviette,  funkelt der Gletscher des 4505 Meter hohen Weisshorns in der  Ferne in der Sonne.  Eine schöne Gegend hier im Gebiet Goms im Wallis. Ich begebe mich im  Dorf Niederwald auf einem Rundwanderweg  auf die Spuren des berühmten Hoteliers Cesar Ritz.  Hier also wurde  der bekannte Gastronom 1850 als dreizehntes Kind des Niederwaldner Gemeindepräsidenten Johann-Anton Ritz und seiner Frau Kreszentia geboren.  Auf dem Rundwanderweg  über die Höhen rund um das Dorf Niederwald  lernt man  an sechs Stationen den keineswegs  geradlinigen Lebensweg  des  ideenreichen Hoteliers kennen.  Denn dieser wurde wegen Faulheit von der Schule genommen und begann eine  nicht sehr erfolgreiche Karriere als Café-Kellner  im nahegelegenen Ort Brig.  Seine Wege führten ihn nach Paris, nach Wien, Nizza und wieder zurück in die Schweiz,  wo er als inzwischen welterfahrener Gastronom  die Leitung eines Hotels  in Luzern übernahm.  Früh erkannte Ritz dass der Gast mehr Komfort als bisher üblich  verdient hat bei einem Hotelaufenthalt.  Und so führte er zum Beispiel private Badewannen im Zimmer und elektrisches Licht  sowie Zimmertelefone, feines Leinen und geräumige Möbel  ein, als Zeichen der Modernität und des hohen Komforts  in seinem Hotel.  Schon bald gaben sich Gäste aus ganz Europa bei ihm die Ehre.  Er baute in London das Carlton und dass Savoy,  in Frankfurt den Frankfurter Hof,  in Rom das Grand Hotel und er eröffnete 1898 in Paris am Palace Vendome im Haus Nummer 15  das erste Hotel das seinen Namen trug.  Das Ritz.  1918 starb der berühmte Hotelier an den Folgen einer jahrelangen Depression.  Heute, 100 Jahre nach seinem Tod  findet sein Leben und Werk wieder besondere Beachtung  und dieses ist in eben diesem zweistündigen Rundwanderweg  an seinem Geburtsort Niederwald  nachzuerleben.
xxJersey - das fast vergessene Naturparadies (FÜR SIE ENTDECKT)
Geschrieben von Webmaster am Montag, 11. Juni 2018
Thema: Aktuelle News der Redaktion

Endlich taucht aus dem dichten Nebel ein Flecken Land unter mir auf. Da ist es also das kleine Eiland im Kanal zwischen zwei Welten. Jersey - die Insel ganz dicht an der französischen Küste. Ein Kronjuwel, dass sich heute in einem dichten weißen Mantel hüllt, dessen Schönheit ich in den nächsten Tagen erst Stück für Stück entdecken muss und will.

Weite ausladende Strände und ein unverwechselbarer Blick auf das berühmte Elisabeth Castle erfreuen den Betrachter bei einem ersten Spaziergang an der Küste von St. Helier, der quirligen Hauptstadt Jerseys, die sich vor allem zum Einkaufen hochklassiger Mode und Spezialitäten eignet. Dank des unglaublichen Tidenhubs von 12 m zieht sich das Meer bei Ebbe sehr weit zurück um bei Flut bis an die Küste zu stürmen. Fast kümmerlich und einsam liegen kleine Boote hilflos auf dem Sand, ob des fehlenden Wassers unter ihrem Kiel.

Wie gut, dass das Wetter auf Audio Jersey niemals von langer Dauer ist. Auf dichten Nebel und Regen folgen sehr schnell Sonnenschein und Wärme. So lässt sich die Natur dieser einzigartigen Insel besonders intensiv erleben.

Die kleine, aber feine Insel im Kanal zwischen Frankreich und England ist nicht Teil des Vereinigten Königreichs, sondern untersteht als Kronbesitz direkt der britischen Krone, genau wie die Nachbarinsel Guernsey und Sark. Sogar eine eigene Währung gibt es auf Jersey das Jersey-Pfund, das jedoch außerhalb der Insel nirgendwo getauscht werden kann und dort auch keine Gültigkeit besitzt.

Ich beginne meine Inselerkundung in den...

xxDie Welt der wallonischen Wunder
Geschrieben von Philip Duckwitz am Mittwoch, 16. Mai 2018
Thema: Aktuelle News der Redaktion

Namur - WallonieMein Blick schweift über die wallonischen Weiten. Hoch hinaus zieht es den Besucher der kleinen aber feinen Stadt Namur, an der Einmündung der Sambre in die Maas. Hier oben von der Zitadelle lässt sich der Zusammenfluss beide Gewässer gut wahrnehmen und eröffnet einen ausgezeichneten Ausblick über die kleine wallonische Stadt mit ihrer weitreichenden und wechselvollen Geschichte.

 

Denn bereits in vorchristlicher Zeit stand hier eine Kelten-Siedlung, die Merowinger waren es die dort eine erste Festung erbauten, etwa um das Jahr 890 herum. Mit 80 Hektar ist diese Festungsanlage heute eine der größten in Europa und liegt 190 m über dem Meeresspiegel. Gleichwohl blickt auch diese Festung, die Zitadelle von Namur auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Mal gehört Namur und seine Festung zu Flandern dann zu den Spanischen Niederlanden auch Napoleon war natürlich schon hier die Österreicher und seit 1830 endlich das belgische Königreich. Viele Zerstörungen im ersten und zweiten Weltkrieg musste die Festung ertragen, die heute den Besuchern tiefe Einblicke im wahrsten Sinne des Wortes gewährt. Denn die Katakomben der Zitadelle, erst im vergangenen Jahr restauriert, lassen sich in einem anderthalbstündigen, unterirdischen Spaziergang erkunden. Dabei wird dem Besucher eindrucksvoll mit einer Licht- und Laser-Inszenierung die Geschichte der Zitadelle und der Stadt Namur anschaulich vorgeführt.

die Zitadelle besteht aus drei Teilen, die von unten nach oben als Donjon, mediane und Terra Nova bezeichnet werden. Das gräfliche Schloss, das Donjon, erbaut im 14. Jahrhundert ist heute ein bemerkenswertes Hotel, in dem sich eine Übernachtung mit Ausblick auf Namur durchaus lohnt, um oberhalb der Stadt inmitten der Zitadelle in Anlage das Gefühl eines herrschaftlichen Aufenthalts zu erleben.

Noch höher hinaus - allerdings nur für kurze Zeit - geht es mit dem Kran beim Event “Namur in the sky“ ,“Namur im Himmel“, bei dem eine 50 m lange Gondel mit 22 Gästen 50 m in die Höhe gehoben wird und von dort einen einzigartigen Ausblick über die Stadt Namur und die Zitadelle bietet. Bewirtet wird der Gast derweil mit ausgesuchten Gaumenfreuden von renommierten, belgischen Küchenchefs. Ein Erlebnis das schwindelfreie Gäste in ungeahnt kulinarische und physikalische Höhen befördert.


Begebe ich mich hinab in die Niederungen...

xxDas Jazzkombinat - Münchens neuer Jazzclub in der Tumblingerstrasse
Geschrieben von Webmaster am Dienstag, 26. September 2017
Thema: Aktuelle News der Redaktion Ab dem 5.Oktober gibt es einen neuen Jazzclub in München - das Jazzkombinat. Die Konzerte finden in der wunderschönen Kellerbar des angesagten Hotpot- Restaurants CHOIS in der Tumblingerstrasse 36 statt. Veranstalter Jerker Kluge ist selbst Jazz-Bassist und bereichert die Münchner Musikszene seit über 20 Jahren mit seinen Projekten (z.B. „The Hi-Fly Orchestra“, „Mingus in Wonderland“, Deep Jazz“ und viele andere) und leitet seit mehr als drei Jahren die renomierte „Music Academy“. Als direkt gegenüber seiner Musikschule das Restaurant CHOIS eröffnete, zögerte Kluge nicht lange und machte den Betreibern den Vorschlag, die Kellerbar als Jazzclub zu nutzen. Das CHOIS-Team war sofort begeistert und die Kooperation damit besiegelt!
xxKulinarisch unterwegs rund um den Ritten (REISEN)
Geschrieben von P.Duckwitz am Dienstag, 11. Juli 2017
Thema: Aktuelle News der Redaktion

Südtirol - DolomitenEine Genussreise in Südtirol


Es bimmelt sanft mit klangvollem Ton als schlüge jemand eine Kuhglocke an. Ein betagter aber in bestem Zustand befindlicher Wagen der Rittner Bahn, eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn zwischen den Stationen Klobenstein und Maria Himmelfahrt rollt heran und hält an der Station Oberbozen auf dem Ritten oberhalb der Großstadt Bozen. Erstaunlich, dass hier oben eine Bahn fährt. Aber das ist nunmehr seit 110 Jahren so. Dieses Jubiläum feiert man in diesem Jahr ganz besonders. Denn hier auf 1221 Metern Höhe lag und liegt das Domizil der reichen Bozener, die in heißen Tagen eine Abkühlung suchten aus dem aufgeheizten Kessel der Bozener Innenstadt. Sommerfrische nannten sie es.

Damals, im Gründungsjahr 1907 begann die Bahn noch am Waltherplatz in Bozen und ging den Berg hinauf bis Klobenstein. Das dauerte 88 Minuten. Viel zu lang und zu teuer im Unterhalt, stellte man nach gut 60 Jahren fest und baute eine Seilbahn vom Tal nach Oberbozen. Die Schmalspurbahn aber verkehrt wie anno dazumal noch heute zwischen Oberbozen und Klobenstein.


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